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SEO-Check selbst machen: die kostenlose Schritt-für-Schritt-Anleitung 2026

Sie müssen kein Tool kaufen und keine Agentur beauftragen, um zu sehen, was Ihre Website bremst. Mit dieser Anleitung prüfen Sie 5 Bereiche in rund 2 Stunden — komplett mit kostenlosen Tools.

Mykola Vyshnevskyi · Juni 2026 · ~9 Min. Lesezeit

5
Bereiche zu prüfen
20+
konkrete Checks
0 €
nur Gratis-Tools
~2 Std
Zeitaufwand

Ein SEO-Check beantwortet eine einfache Frage: Warum findet Google (und inzwischen auch ChatGPT) Ihre Website schlechter als die der Konkurrenz? Die gute Nachricht — die wichtigsten Schwachstellen finden Sie selbst, ohne Budget. Diese Anleitung führt Sie durch genau die Prüfung, die ich auch in einem professionellen SEO-Audit mache — in der kostenlosen Variante.

Was ist ein SEO-Check — und was bringt er?

Ein SEO-Check ist eine strukturierte Bestandsaufnahme Ihrer Website entlang der Faktoren, die über Sichtbarkeit entscheiden. Er zeigt nicht „Note 7 von 10″, sondern konkret: Was ist kaputt, was fehlt, was zuerst angehen. Das Ziel ist eine priorisierte To-do-Liste, keine Zahl.

Der Unterschied zu einem automatischen „SEO-Score“-Tool: Tools melden Symptome („Title zu lang“), ein echter Check ordnet sie nach Geschäftswirkung. Genau deshalb arbeiten wir hier in fünf Bereichen mit klarer Reihenfolge — Technik zuerst, denn ohne Fundament wirkt kein Content. Ein häufiger Denkfehler ist, den Check als einmalige Aufgabe zu sehen. Suchmaschinen, Wettbewerber und inzwischen auch KI-Systeme verändern sich laufend — was vor einem Jahr stark war, kann heute zum Nachteil werden. Planen Sie deshalb ein- bis zweimal jährlich einen vollständigen Check ein, plus einen regelmäßigen Blick in die Search Console. So erkennen Sie Probleme, bevor sie Rankings und Umsatz kosten.

Welche 5 Bereiche prüft ein SEO-Check?

Ein vollständiger Check deckt fünf Ebenen ab — von der Technik bis zur neuen KI-Sichtbarkeit. Arbeiten Sie sie in dieser Reihenfolge ab: Ein perfekter Text nützt nichts, wenn Google die Seite nicht crawlen kann. Kurz erklärt: Technik sorgt dafür, dass Google überhaupt lesen kann; OnPage macht jede Seite eindeutig verständlich; Content beantwortet die Suchintention; Local bringt Sie auf die Karte; und KI-Sichtbarkeit entscheidet, ob ChatGPT Sie empfiehlt. Schwäche in einem Bereich begrenzt die Wirkung aller anderen — deshalb prüfen wir alle fünf.

Die 5 Bereiche eines SEO-ChecksReihenfolge nach Wirkung
Technik
Ladezeit, Indexierung, Mobile, Core Web Vitals
OnPage
Titel, Meta, Überschriften, interne Links
Content
Keyword-Abdeckung, Qualität, Lücken
Local
Google Business Profile, NAP, Karten
KI-Sichtbarkeit
Auffindbarkeit in ChatGPT & Perplexity

Reihenfolge ist Absicht: erst das technische Fundament, dann Content, dann Sichtbarkeit · NeuRank

Schritt für Schritt: So prüfen Sie Ihre Website selbst

Diese sieben Prüfungen decken 80 % dessen ab, was über Ihre Sichtbarkeit entscheidet. Arbeiten Sie sie der Reihe nach ab und notieren Sie zu jedem Punkt: in Ordnung, oder To-do.

1
Wird Ihre Seite indexiert?
Suchen Sie bei Google site:ihredomain.de. Erscheint Ihre Seite nicht, ist alles andere zweitrangig — dann zuerst Indexierung klären (robots.txt, noindex, Sitemap in der Search Console).
2
Wie schnell lädt die Seite?
PageSpeed Insights öffnen, URL einfügen. Achten Sie auf die Core Web Vitals (LCP, INP, CLS) — vor allem mobil. Rot = Handlungsbedarf.
3
Funktioniert die mobile Version?
Über 60 % der Suchen sind mobil, und Google bewertet mobile-first. Prüfen Sie jede wichtige Seite am Handy: lesbar, klickbar, ohne horizontales Scrollen?
4
Stimmen Titel und Meta-Beschreibung?
Jede Seite braucht einen einzigartigen Title (≤ 60 Zeichen) mit dem Hauptkeyword und eine Meta-Beschreibung (≤ 155 Zeichen). Doppelte oder leere Titles sind ein häufiger Fehler.
5
Beantwortet der Content die Suchintention?
Vergleichen Sie Ihre Top-Seiten mit den Google-Treffern auf Platz 1–3: Decken Sie dieselben Fragen ab? Fehlen Tabellen, FAQ, konkrete Zahlen?
6
Ist Ihr Google Business Profile vollständig?
Für lokale Anbieter entscheidend: vollständiges Profil, korrekte Kategorien, einheitliche NAP-Daten, echte Bewertungen. Das ist auch die Hauptquelle für ChatGPT.
7
Kennt die KI Ihr Unternehmen?
Fragen Sie ChatGPT „Empfiehl einen [Ihre Branche] in [Ihre Stadt]". Werden Sie genannt? Wenn nicht, fehlt KI-Sichtbarkeit — der Bereich, den fast alle übersehen.

Welche kostenlosen Tools brauchen Sie dafür?

Für einen aussagekräftigen Selbst-Check reichen vier kostenlose Werkzeuge — alle von Google selbst oder frei verfügbar. Kein Abo, keine Kreditkarte.

  • Google Search Console — zeigt, für welche Suchanfragen Sie erscheinen, welche Seiten indexiert sind und welche technischen Fehler Google findet. Das wichtigste Tool überhaupt, kostenlos.
  • PageSpeed Insights — misst Ladezeit und Core Web Vitals für Desktop und Mobil.
  • Google Rich Results Test — prüft, ob Ihre strukturierten Daten (Schema) korrekt sind.
  • ChatGPT / Perplexity — fragen Sie selbst nach Ihrer Branche, um die KI-Sichtbarkeit zu testen.

Den schnellsten Einstieg bietet unser kostenloser KI-Sichtbarkeits-Check — er zeigt in wenigen Sekunden, ob die KI Sie kennt. Wichtig ist nicht, möglichst viele Tools zu öffnen, sondern die Zahlen richtig zu lesen. Achten Sie weniger auf bunte „Scores“ und mehr auf konkrete Fehler: nicht indexierte Seiten, rote Core Web Vitals auf Mobil, doppelte Titles, fehlende strukturierte Daten. Notieren Sie zu jedem Fund, ob er kritisch (blockiert Sichtbarkeit), wichtig (bremst) oder kosmetisch ist — diese Einordnung ist mehr wert als jede Gesamtnote.

Der Punkt, den fast alle vergessen: KI-Sichtbarkeit

Die meisten Check-Anleitungen hören bei Google auf. Doch Kunden fragen zunehmend ChatGPT und Perplexity — und die wählen Unternehmen nach eigenen Regeln aus. Wer das nicht prüft, hat einen blinden Fleck.

Wie groß der ist, zeigt unsere KI-Sichtbarkeits-Studie 2026: In 800 ausgewerteten Antworten stützte sich ChatGPT zu 38 % auf Google Maps, Perplexity dagegen zu 30,5 % auf Bewertungsportale. Ihr Selbst-Check sollte also auch beantworten: Ist mein Google Business Profile sauber (für ChatGPT) und bin ich in relevanten Portalen präsent (für Perplexity)? Mehr dazu im Artikel Wie ChatGPT Unternehmen empfiehlt. Praktisch heißt das: Pflegen Sie Ihr Profil mit echten Kategorien, Öffnungszeiten und Fotos, sorgen Sie für einheitliche Angaben über alle Plattformen hinweg und sammeln Sie echte Bewertungen. Diese Basis kostet nichts außer Sorgfalt — wirkt aber gleich doppelt: für die klassische lokale Suche und für die Empfehlungen der KI.

Wann reicht der Selbst-Check — und wann lohnt sich der Profi?

Der Selbst-Check ist ideal, um die offensichtlichen Probleme zu finden und erste Verbesserungen umzusetzen. An seine Grenzen stößt er bei Wettbewerbsanalyse, Keyword-Strategie und der Frage, welche Maßnahme den größten Geschäftswert hat.

Faustregel: Was die Anleitung oben zeigt, können Sie selbst beheben. Wenn Sie wissen wollen, warum die Konkurrenz vor Ihnen steht und in welcher Reihenfolge sich Investitionen lohnen, ist ein professionelles SEO-Audit sinnvoll — bei NeuRank kostenlos als Einstieg, mit priorisiertem Maßnahmenplan auf Deutsch. Ein zweiter Grund für den Profi: der blinde Fleck für die eigene Website. Wer seine Seite täglich sieht, übersieht Schwächen, die einem Außenstehenden sofort auffallen — von verwirrender Navigation bis zu Inhalten, die an der Suchintention vorbeigehen. Ein externer Blick mit 15 Jahren Erfahrung findet in einer Stunde, wofür der Selbst-Check Wochen bräuchte.

FAQ

Häufige Fragen zum SEO-Check

Ja. Die wichtigsten Schwachstellen — Indexierung, Ladezeit, mobile Darstellung, Titel/Meta, Google Business Profile — finden Sie mit kostenlosen Tools und dieser Anleitung in etwa zwei Stunden. Für Strategie und Wettbewerbsanalyse lohnt sich später ein professionelles Audit.

Der Selbst-Check kostet nur Ihre Zeit — alle nötigen Tools (Google Search Console, PageSpeed Insights) sind gratis. Ein professionelles SEO-Audit bei NeuRank ist als Einstieg ebenfalls kostenlos; die laufende Betreuung beginnt bei 890 € pro Monat.

Die Google Search Console. Sie zeigt, für welche Suchbegriffe Sie erscheinen, welche Seiten indexiert sind und welche Fehler Google findet — direkt aus der Quelle. Jede Website sollte sie eingerichtet haben.

Einen vollständigen Check ein- bis zweimal pro Jahr sowie nach größeren Änderungen (Relaunch, Umzug, neue Seiten). Die Search Console und Rankings sollten Sie häufiger im Blick behalten.

Sehr oft: langsame mobile Ladezeit und fehlende oder doppelte Title-Tags. Bei lokalen Anbietern zusätzlich ein unvollständiges oder inkonsistentes Google Business Profile.

Ja, zunehmend. Immer mehr Kunden fragen ChatGPT statt Google. Testen Sie mit einer realistischen Anfrage, ob die KI Sie nennt — oder nutzen Sie unseren kostenlosen KI-Sichtbarkeits-Check.

Erstellen Sie eine priorisierte To-do-Liste: erst Technik-Blocker (Indexierung, Ladezeit), dann OnPage und Content, dann Local und KI. Setzen Sie oben an — dort liegt die größte Wirkung.

Lieber von einem Profi prüfen lassen?

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Sparen Sie sich die zwei Stunden: Ich prüfe Ihre Website nach genau dieser Methode, plus Wettbewerbsanalyse und priorisiertem Plan. Kostenlos, auf Deutsch oder Russisch.

Mykola Vyshnevskyi — Senior SEO-Spezialist
AUTOR

Mykola Vyshnevskyi

Senior SEO-Spezialist · NeuRank
15+ Jahre SEO-Erfahrung, spezialisiert auf KI-Suchoptimierung (GEO, LLMO) für den Mittelstand.

Veröffentlicht: 16. Juni 2026·Autor: Mykola Vyshnevskyi, Senior SEO-Spezialist