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KI-Sichtbarkeit nach Branche: Wo ChatGPT & Perplexity Unternehmen empfehlen — und wie

Ob die KI Ihren Betrieb direkt empfiehlt oder auf ein Portal verweist, hängt stark von Ihrer Branche ab. Unsere Studie mit 800 KI-Antworten über 10 Branchen zeigt: Bei Elektrikern führt jede zweite Antwort auf ein Portal, bei Anwälten fast keine. Was das für Ihre Branche bedeutet, lesen Sie hier.

Mykola Vyshnevskyi · Juni 2026 · ~9 Min. Lesezeit

10
Branchen analysiert
50→3,8 %
Spanne Portal-Verweis
6,2
max. Firmen pro Antwort
800
KI-Antworten ausgewertet

Die KI-Sichtbarkeit eines Unternehmens hängt nicht nur von der eigenen Arbeit ab, sondern auch davon, wie KI-Systeme die jeweilige Branche behandeln. In unserer KI-Sichtbarkeits-Studie haben wir 800 lokale Empfehlungen über 10 typische Mittelstands-Branchen ausgewertet — von Zahnarzt bis Elektriker. Das Ergebnis: Die Unterschiede sind groß. Wer weiß, wie die KI seine Branche behandelt, optimiert gezielter statt mit der Gießkanne.

Verhält sich die KI in jeder Branche gleich?

Nein — und der Unterschied ist drastisch. Zwar nennt die KI in allen Branchen konkrete Firmen (100 %), aber die Art der Empfehlung schwankt stark: von 3,8 % Portal-Verweisen bei Anwälten bis 50 % bei Elektrikern. Auch wie viele Wettbewerber genannt werden und wie oft die KI zögert, unterscheidet sich klar.

Drei Kennzahlen machen den Branchen-Unterschied sichtbar. Der Portal-Verweis zeigt, ob die KI direkt auf Firmen oder auf Bewertungsportale verweist. Die Zahl der genannten Firmen verrät, wie hart umkämpft eine Branche in der KI ist. Der Disclaimer-Anteil zeigt, wie oft die KI zögert, bevor sie empfiehlt. In den nächsten Abschnitten gehen wir jede dieser Kennzahlen durch — und übersetzen sie in konkrete Handlungen für Ihre Branche.

In welchen Branchen empfiehlt die KI über Portale?

Am häufigsten im Handwerk. Bei Elektrikern führt die Hälfte aller KI-Antworten auf ein Bewertungsportal statt auf die Firmen-Website (50 %), gefolgt von Kfz-Werkstätten (23,8 %) und SHK-Handwerkern (18,8 %). Am seltensten verweist die KI bei Anwälten (3,8 %) und Physiotherapeuten (7,5 %) auf Portale.

Das Muster ist eindeutig: Je handwerklicher und lokaler die Leistung, desto stärker stützt sich die KI auf Portale wie my-hammer.de oder handwerk.check24.de. Bei beratungsintensiven Berufen — Anwälte, Ärzte — empfiehlt sie dagegen häufiger direkt. Für Sie heißt das konkret: Ein Handwerksbetrieb gewinnt KI-Sichtbarkeit vor allem über Portal-Einträge, eine Kanzlei über die eigene Website. Welche Portale für die KI zählen, zeigt unser Leitfaden zu Bewertungsportalen in der KI-Suche.

Die KI-Sichtbarkeit aller 10 Branchen im Überblick

Die folgende Tabelle fasst alle drei Kennzahlen je Branche zusammen. Auffällig: Rechtsanwälte werden mit durchschnittlich 6,2 genannten Firmen pro Antwort am stärksten umkämpft, während die KI bei Elektrikern und Restaurants am häufigsten zögert (über 20 % Disclaimer).

KI-Sichtbarkeit aller 10 Branchen im Überblick
BranchePortal-VerweisØ Firmen/AntwortDisclaimer
Elektriker50,0 %4,922,5 %
Kfz-Werkstatt23,8 %4,810,0 %
SHK-Handwerker18,8 %5,18,8 %
Restaurant (ital.)17,5 %5,120,0 %
Steuerberater15,0 %5,312,5 %
Friseur12,5 %5,03,8 %
Immobilienmakler10,0 %5,511,2 %
Zahnarzt10,0 %4,916,2 %
Physiotherapie7,5 %5,26,2 %
Rechtsanwalt3,8 %6,216,2 %

Lesen Sie die Tabelle nach Ihrer Branche: Ein hoher Portal-Verweis bedeutet, dass Portal-Präsenz für Sie Priorität hat. Eine hohe Firmen-Zahl signalisiert starken Wettbewerb — hier zählt jedes Differenzierungssignal. Ein hoher Disclaimer-Anteil zeigt, dass die KI in Ihrer Branche vorsichtig ist und klare, belegbare Informationen besonders honoriert.

Handwerk: die portal-abhängigste Branche

Für Handwerksbetriebe entscheidet die Portal-Präsenz über die KI-Sichtbarkeit. Mit 50 % (Elektriker), 23,8 % (Kfz) und 18,8 % (SHK) verweist die KI hier am häufigsten auf Bewertungsportale. Wer auf my-hammer.de, handwerk.check24.de und den großen Allgemein-Portalen fehlt, fehlt in der KI-Antwort.

Der Grund ist praktischer Natur: Handwerksleistungen sind lokal, vergleichbar und bewertungsgetrieben — genau das, was Portale strukturiert abbilden. Für Handwerker bedeutet das eine klare Priorität: vollständige, NAP-konsistente Einträge auf den relevanten Portalen plus aktiv gepflegte Bewertungen. Erst danach folgen Website und Google Business Profile. Wie Sie als Handwerksbetrieb online sichtbar werden, vertiefe ich auf der Seite SEO für Handwerker.

Ärzte & Anwälte: hier empfiehlt die KI direkt

Bei Anwälten und Ärzten verweist die KI selten auf Portale — sie nennt Kanzleien und Praxen häufiger direkt. Rechtsanwälte sind mit durchschnittlich 6,2 genannten Firmen die am stärksten umkämpfte Branche, bei nur 3,8 % Portal-Verweisen. Hier zählen eigene Website, Fachinhalte und — bei Ärzten — jameda.

Für beratungsintensive Berufe verschiebt sich der Hebel: Statt Portal-Streuung zählen fachliche Tiefe und eine klare Entität. Eine Kanzlei mit substanziellen Inhalten zu ihrem Rechtsgebiet wird von der KI eher direkt zitiert als über ein Verzeichnis. Bei Ärzten bleibt jameda.de relevant, aber das gepflegte Google Business Profile und die eigene Website tragen ebenso. Vertiefend: SEO für Anwälte und SEO für Ärzte.

Was bedeutet das für Ihre Branche? Der richtige Hebel

Jede Branche hat einen anderen wichtigsten Hebel. Handwerk lebt von Portalen, Anwälte von eigenen Inhalten, Ärzte von jameda plus Profil, Gastronomie von Google Maps und Tripadvisor. Die folgende Übersicht ordnet jeder Branchengruppe ihren stärksten Ansatzpunkt zu.

Diese Zuordnung ist Ihr Startpunkt, keine Komplettstrategie — aber sie verhindert den häufigsten Fehler: überall ein bisschen zu machen, statt dort anzusetzen, wo die KI in Ihrer Branche tatsächlich schaut. Beginnen Sie mit dem Hebel Ihrer Branchengruppe und ergänzen Sie die anderen nach und nach.

Wie finden Sie heraus, wie die KI Ihre Branche behandelt?

Indem Sie typische Kundenfragen Ihrer Branche und Stadt direkt in ChatGPT und Perplexity stellen und notieren, ob Ihr Betrieb genannt wird — und ob über ein Portal, Ihre Website oder Google Maps. Schon zehn Testfragen zeigen das Muster Ihrer Branche.

Achten Sie dabei auf drei Dinge: Werden Sie überhaupt genannt? Über welche Quelle? Und wie viele Wettbewerber stehen neben Ihnen? Diese kleine Eigenrecherche zeigt Ihnen in einer Stunde, wo Sie ansetzen müssen — und bildet im Kleinen genau das ab, was unsere Studie über 800 Anfragen gemessen hat. Den ChatGPT-Teil vertiefe ich in der ChatGPT-Optimierung.

Was sollten Sie als Erstes tun?

Setzen Sie zuerst am Hebel Ihrer Branche an: Handwerk auf Portale, Anwälte und Ärzte auf Website und Fachinhalte, lokale Dienstleister auf das Google Business Profile. Stellen Sie dann NAP-Konsistenz über alle Quellen her — das ist branchenübergreifend der größte stille Hebel.

Eine sinnvolle Reihenfolge: erst den branchenstärksten Kanal vollständig aufsetzen, dann Bewertungen aktivieren, dann die eigene Website zitierfähig machen und zuletzt regelmäßig messen. Wenn Sie nicht sicher sind, wo Ihre Branche steht, übernehme ich die Erstanalyse — ich prüfe für Ihre Branche und Stadt, ob und wie die KI Sie nennt. Kostenlos anfragen.

Gastronomie und Einzelhandel in der KI

Restaurants und lokale Geschäfte werden von der KI gern empfohlen, aber über andere Quellen als etwa Kanzleien. Bei Restaurants spielen Bewertungsplattformen wie Tripadvisor und Yelp sowie Google Maps die Hauptrolle — Erlebnis- und Bewertungssignale zählen mehr als Fachtexte.

Für gastronomische und Einzelhandels-Betriebe heißt das: Investieren Sie zuerst in ein vollständiges Google Business Profile mit aktuellen Fotos und in echte, beantwortete Bewertungen. Diese Signale sind es, die die KI bei der Empfehlung heranzieht. Eine eigene Website bleibt wichtig als verlässliche Informationsquelle für Öffnungszeiten, Angebot und Kontakt, aber der erste Hebel für die KI-Sichtbarkeit liegt bei den Plattformen, die Erlebnisse und Bewertungen bündeln.

Warum manche Branchen schwerer zu erreichen sind

Je mehr Anbieter und je ähnlicher ihre Signale, desto schwerer wird die klare Empfehlung. In stark umkämpften Branchen wie der Rechtsberatung nennt die KI viele Namen und zögert häufiger — ein gut gepflegter, eindeutig positionierter Betrieb hat hier den größten Vorteil.

Die Konsequenz ist eine Frage der Differenzierung. Wo die KI sechs ähnliche Anbieter findet, entscheidet das, was Sie eindeutig macht: eine klare Spezialisierung, sichtbare Erfahrung und Expertise sowie konsistente Daten über alle Quellen hinweg. In weniger dichten Branchen reicht oft schon ein vollständiger, sauberer Auftritt, um genannt zu werden. Prüfen Sie deshalb zuerst, wie umkämpft Ihre Branche in der KI ist — und dosieren Sie den Aufwand entsprechend.

Was alle Branchen gemeinsam haben

So unterschiedlich die Hebel sind, ein Fundament gilt für jede Branche: Wer von der KI korrekt zugeordnet werden will, braucht konsistente Unternehmensdaten, echte Bewertungen und zitierfähige Inhalte. Diese Basis entscheidet branchenübergreifend über die Sichtbarkeit.

In unserer Studie nannte die KI in jeder der zehn Branchen konkrete Unternehmen — die Frage war nie, ob empfohlen wird, sondern wer. Und der gemeinsame Nenner der Genannten ist eine saubere, eindeutige Präsenz: stimmige Daten, gepflegte Profile, klare Informationen. Bevor Sie sich um branchenspezifische Feinheiten kümmern, stellen Sie dieses Fundament sicher. Es ist der Teil der KI-Sichtbarkeit, den Sie vollständig selbst in der Hand haben.

Wie testen Sie die KI-Sichtbarkeit Ihrer Branche selbst?

Sie brauchen dafür kein Tool, nur zehn Minuten. Stellen Sie die typischen Kundenfragen Ihrer Branche und Stadt direkt in ChatGPT und Perplexity und notieren Sie, welche Unternehmen genannt werden — und ob Sie dabei sind.

Gehen Sie systematisch vor: Formulieren Sie fünf bis zehn Fragen, wie Ihre Kunden sie wirklich stellen würden, etwa „Guter [Beruf] in [Ihre Stadt]?“. Achten Sie auf drei Dinge — werden Sie genannt, über welche Quelle (Website, Portal, Google Maps) und wie viele Wettbewerber stehen neben Ihnen. Schon dieses kleine Muster verrät, wie umkämpft Ihr Markt in der KI ist.

Wiederholen Sie den Test monatlich, um Fortschritte zu sehen. Dieser einfache Ablauf bildet im Kleinen genau das ab, was unsere KI-Sichtbarkeits-Studie über 800 Anfragen systematisch gemessen hat — und er ist der ehrlichste Realitäts-Check für Ihre Branche. Wenn Sie eine fundierte Einordnung wünschen, übernehme ich die Analyse als kostenlose Erstanalyse.

FAQ

Häufige Fragen zur KI-Sichtbarkeit nach Branche

Nein. Der Portal-Verweis schwankt von 3,8 % (Anwälte) bis 50 % (Elektriker), die Zahl genannter Firmen von 4,8 bis 6,2. Jede Branche braucht einen anderen Schwerpunkt.

Das Handwerk, allen voran Elektriker (50 % Portal-Verweis), Kfz-Werkstätten (23,8 %) und SHK-Handwerker (18,8 %).

Bei Rechtsanwälten — durchschnittlich 6,2 Kanzleien pro Antwort. Das macht die Branche in der KI besonders umkämpft.

Er zeigt, dass die KI in dieser Branche häufiger zögert, bevor sie empfiehlt (Elektriker 22,5 %, Restaurant 20 %). Sie nennt danach trotzdem fast immer Namen — klare, belegbare Informationen helfen, dazuzugehören.

Die zehn Branchen stehen stellvertretend. Ordnen Sie sich der ähnlichsten Gruppe zu: handwerklich-lokal = portalgetrieben, beratungsintensiv = website- und inhaltsgetrieben.

Nein. Portale bringen Sie in die KI-Auswahl, die Website überzeugt danach. 65 % aller KI-Quellen sind weiterhin eigene Websites — beides gehört zusammen.

Sie sind über beide Systeme gemittelt. Da Perplexity stärker auf Portale setzt und ChatGPT auf Google Maps, verschiebt sich der konkrete Hebel je System — Details in ChatGPT-Optimierung und Bewertungsportale & KI-Suche.

Aus der NeuRank KI-Sichtbarkeits-Studie 2026: 800 Anfragen, 10 Branchen × 20 Städte, je 80 Antworten pro Branche. Die Studie ist frei zitierbar — hier nachlesen.

Kostenlose Erstanalyse

Wie sichtbar ist Ihre Branche in der KI?

Ich prüfe für Ihre Branche und Stadt, ob ChatGPT und Perplexity Sie nennen — und an welchem Hebel Sie zuerst ansetzen sollten. Kostenlos, auf Deutsch oder Russisch.

Mykola Vyshnevskyi — Senior SEO-Spezialist
AUTOR

Mykola Vyshnevskyi

Senior SEO-Spezialist · NeuRank
15+ Jahre SEO-Erfahrung, spezialisiert auf KI-Suchoptimierung (GEO, LLMO) für den Mittelstand.

Veröffentlicht: 26. Juni 2026·Autor: Mykola Vyshnevskyi, Senior SEO-Spezialist